M&M Autoteile GmbH Grabower Süsswaren WeGo Systembaustoffe Lackiererei Burmeister Fleischerei Gollnik Vodafone Mario Schemmel LVG
13. Okt 2009

Einzug in nächste Pokalrunde nach Verlängerung

Geschrieben von Bene | Kategorie Fussball

Aufbau Parchim – SG 03 Ludwigslust/Grabow 2:4 n.V. (2:2, 2:2)

Bis sich die Gäste auf den durch den Regen besonders schwer bespielbaren Kunstrasen eingestellt hatten, lagen sie bereits mit 0:2 hinten. Nach ersten Chancen für Manuel Diehn (2.) und Thomas Wieseke (3.), war es der gefährlichste Aufbau-Stürmer, Vladimir Shtanchaev, der einen von der SG-Defensive unterschätzten Befreiungsschlag zum frühen 1:0 nutzte (5.). Auf der anderen Seite hatte Tim Lüdeke Pech, als seine Bogenlampe aus 35 Metern am Innenpfosten landete (12.). Statt des möglichen Ausgleichs erzielte Vladimir Shtanchaev seinen zweiten Treffer (19.). Mit dem 2:0 im Rücken zog sich Aufbau, für einige Zuschauer viel zu früh, zurück und machte die Räume eng. Auf dem nassen Untergrund suchte die SG ihr Heil zunehmend in langen Bällen. Und das mit Erfolg: Einen Distanzschuss von André Zantow konnte der Parchimer Keeper noch parieren (32.). Dafür sah er in der Folge zweimal ziemlich “alt” aus. Mark Kunert schlug den Ball aus dem Mittelkreis in Richtung gegnerisches Tor. Der Aufsetzer sprang hoch ab und landete fast im Winkel (40.). Und als es Tim Lüdeke praktisch mit dem Halbzeitpfiff ebenfalls aus rund 40 Metern probierte, hieß es überraschend 2:2 (45.). Diesen Treffer musste der Aufbau-Schlussmann zweifellos auf seine Kappe nehmen. In der zweiten Halbzeit passierte nicht viel. Der Landesligist kontrollierte das Geschehen, konnte sich gegen die vornehmlich auf Konter spielende Heimelf allerdings kaum klare Chancen erarbeiten. Ein von Mark Feldmann getretener und von Patrick Breß abgefälschter Freistoß brachte die Gäste in der Verlängerung auf die Siegerstraße (100.). Danny Thomas vergab ziemlich kläglich die mögliche Vorentscheidung (110.), und so wurde es nocheinmal eng. Mit einem Reflex bewahrte Steffen Schlichting sein Team vor dem drohenden Elfmeterschießen (115.). In der 117. Minute leistete sich der Aufbau-Keeper seinen zweiten Aussetzer an diesem Tag. Er ließ einen harmlosen Schuss von Tim Lüdeke zum 2:4 durch Hände und Beine rutschen.

Bericht entstammt aus der Schweriner Volkszeitung

Kommentar hinterlassen