Verfolgerduell gegen Gadebusch klar dominiert
SG 03 Ludwigslust/Grabow – TSG Gadebusch 3:0 (2:0)
Mit einemsouveränen 3:0-Sieg entschieden die Landesliga-Fußballer der SG 03 Ludwigslust/Grabow das Verfolgerduell gegen die TSG Gadebusch für sich. Im Grabower Waldstadion trafen zwei Mannschaften aufeinander, die mit Besetzungsproblemen zukämpfen hatten. Während die SG in der Offensive umstellen musste, war den Gästen kurzfristig die komplette Abwehr ausgefallen. Die 90 Minuten machten deutlich, dass sie diese Schwächung in keinsterWeise kompensieren konnten. Zumal sie auf einen von Anfang an sehr aggressiv zu Werke gehenden Gegner trafen. Die von der Heimelf angestrebte frühe Führung resultierte aus einem Konter. Steffen Kretschmer spielte seine Schnelligkeit aus und zog den Ball flach vors Tor. Der Rest war für Philip Wischnat eine relativ leichte Übung (10.). Der agile Stürmer hätte wenig später nachlegen können. Er war vom Luftloch seines Gegners aber offensichtlich so überrascht,dass der Abschluss zu hoch geriet (14.). Dafür zeichnete sich Wischnat in der 25. Minute als Vorbereiter aus. Tim Lüdeke traf aus spitzem Winkel zum 2:0. Steffen Kretschmer hatte das 3:0 auf dem Fuß, als die Gadebuscher einen langen Einwurf verschliefen, doch er verzog (38.). Die Gäste zogen in der ersten Halbzeit ebenfalls einige schnelle Konter auf, brachten SG-Keeper Kay Roby aber nicht ernsthaft in Bedrängnis. Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie noch einseitiger. Durch leichte Fehler schon im Aufbau machten sich die Gadebuscher das Leben selbst schwer. Als Philip Wischnat in einer 1:1-Situation mit dem TSG-Keeper zu Fall kam, blieb der Elfmeterpfiff aus (51.). Endgültig entschieden war das Spiel durch Steffen Kretschmers Schuss ins kurze Eck zum 3:0 (63.). Das einzige, was SG-Übungsleiter Jörg Schwanbeck nach dem Schlusspfiff am Spiel seiner Mannschaft kritisierte, war die fehlende Konsequenz im Abschluss. Angesichts der demonstrierten Überlegenheit wäre durchaus noch das ein oder andere Tor mehr möglich gewesen.
SG 03: Roby – Kunert, Diehn, Radeck, J. Duske (76. Krogmann), Zantow, Richter, Lüdeke (70. Zachhuber), Kretschmer, Breß, Wischnat (59. Zimmermann).
